Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Alois-Drasche-Park: das fehlende Café

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 35/16 vom 31.08.2016

Der Drasche-Park ist das beste Gürtelgrätzel der Stadt. Nirgendwo sonst ist es so nah am Gürtel so lässig (vom Belvedere einmal abgesehen). Mit einer kleinen Einschränkung: In der Gegend rund um diesen malerischen Park ohne Straße und inmitten der Gründerzeithäuser gibt's echt wenig zu essen, wirklich sehr wenig, direkt am Park konkret gar nichts, was angesichts der Lieblichkeit dieser Grünzone schon wirklich traurig ist.

Aber zum Glück ist die Fleischhauerei Szabo nicht weit. Der Szabo ist einer der letzten Fleischhauer der Stadt, 1980 übernahm Friedrich Szabo das Geschäft, seine absolute Spezialität ist das Räuchern. Die Hauswürste, zum Beispiel, die es mild und scharf (mit Jalapeños) gibt, oder die Rauchwürste in verschiedenen Stärken, die dünnen sind die wahrscheinlich besten Kabanossi der Stadt. Kann man sich schon in den Park mitnehmen. Und dienstags gibt's faschierten Braten, was die Anrainer sehr erfreut, freitags Kabeljau, samstags Spanferkel.

Der Grätzelheurige


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