Buch der Stunde

Das alte China beantwortet neue Fragen

Feuilleton | ANDREAS KREMLA | aus FALTER 35/16 vom 31.08.2016

Besser leben mit chinesischen Denkern: Wie das geht, zeigt der Harvard-Historiker Michael Puett an praktischen Beispielen. Er empfiehlt die Kunst des Nicht-Handelns von Laotse zur Stimmungsaufhellung in öden Meetings, zeigt, wie sich Konfuzius' Rituale nutzen lassen, um schlechte Gewohnheiten abzulegen, und wie sich durch "inneres Training" Lebenskraft (Qi) aufbauen lässt.

"Die chinesische Philosophie kann uns dabei helfen, unsere Annahmen über uns und die Welt zu verändern", ist der Spezialist für chinesische Geschichte überzeugt. Jenen Studenten, die die Ideen der klassischen Texte ernst nehmen, verspricht er merkbare Wirkung auf ihr tägliches Leben. Der Erfolg seiner Vorlesungen wurde von der Harvard University mit einer Ehrenprofessur belohnt.

Gemeinsam mit der Journalistin Christine Gross-Loh (u.a. Wall Street Journal und Washington Post) hat er die großen Gedanken nun in Buchform alltagstauglich aufbereitet. Laotse und Konfuzius sind schon länger auf der europäischen Denker-Landkarte


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