Doris Knecht Selbstversuch

Plus, die Eltern sind komplett am Ende

KOLUMNEN | aus FALTER 36/16 vom 07.09.2016

Die wachsende Selbstständigkeit der Teenager und die damit verbundene spürbare Mindergebrauchtheit der Mutter haben dazu geführt, dass der Schulbeginn heuer weniger flehentlich herbeigesehnt wurde als in den meisten Jahren davor. Wo man, wie die meisten berufstätigen Eltern, das Ferienende keuchend und auf dem Zahnfleisch daherbettelte. Das ist jetzt nicht mehr so schlimm. Dennoch, liebe Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, die Ferien sind zu lang, und es ist keine gute Idee, alles, wie Sie es ankündigten, beizubehalten, wie es ist. Und in welcher Hinsicht, meinen Sie, würde eine "neue Aufteilung die Betreuungsprobleme der Eltern nicht lösen"? Natürlich würde sie das. Weniger Ferien, weniger Betreuungsproblematik: So einfach ist es, für fast alle berufstätigen Eltern, selbstständig oder angestellt.

Zumal ja nun auch das österreichische Bildungssystem im internationalen Vergleich keinen übermäßigen Anlass zu lässiger Überheblichkeit gibt und dazu, dass man sagen könnte:


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