Die zweite Chance bei den Casinos

Das Kartellgericht untersagt Novomatic die Übernahme der Casinos Austria. Was macht der Finanzminister?


KOMMENTAR: JOSEF REDL

MEINUNG | aus FALTER 36/16 vom 07.09.2016

Das Glücksspiel und die österreichische Politik -das ist eine eher unglückliche Beziehung. Auf mehreren Ebenen, seit vielen Jahren. Glücksspiel ist ein großes Geschäft für die Casinobetreiber, die Sportwettenanbieter, die Lottogesellschaften. Aber eben auch ein Geschäftszweig, der streng geregelt sein muss. Spielsucht und die damit verbundene Gefahr der Verschuldung sind soziale Begleiterscheinungen der Glücksspielindustrie. Illegales Glücksspiel und damit verbundene Steuerhinterziehung sind die Begleiterscheinung von schlechter Regulierung.

Das Glücksspiel und die österreichische Politik -diese Beziehung lässt sich gut anhand einer Episode aus dem Sommer 2006 erklären. In der letzten Sitzung vor dem Neuwahlbeschluss brachte die BZÖ-ÖVP-Regierung einen Antrag auf Novellierung des Glücksspielgesetzes ein. Für die Änderung hatten sich die Telekom Austria und der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic stark gemacht. Die beiden Unternehmen planten eine gemeinsame

  700 Wörter       4 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige


Anzeige