Schloss mit lustig

Der Schlosspark Schönbrunn zieht Millionen Besucher an. Eine zweifelhaft e Verwaltungsreform bedroht nun das blühende Kunstwerk


BERICHT: MATTHIAS DUSINI
Stadtleben | aus FALTER 37/16 vom 14.09.2016


Foto: Christopher Mavrič

Foto: Christopher Mavrič

Österreichs größtes Museum ist jeden Tag geöffnet, der Eintritt kostenlos. Die Kunstwerke blühen im Sommer, im Herbst verlieren sie ihre Blätter. Der Schlosspark Schönbrunn ist ein 120 Hektar großes Gesamtkunstwerk der Barockzeit. Jährlich schlendern zehn Millionen Menschen durch die Alleen und genießen einen sich zwischen den U4-Stationen Hietzing und Schönbrunn erstreckenden urbanen Freiraum.

Der Ausflug nach Schönbrunn schließt die Stadtleben-Serie über Gärten und Parks ab, die hier eine politische Wendung nimmt: Hinter den Kulissen tobt derzeit ein Kampf um die Zukunft dieser großen und wichtigen Grünzone. In der Kontroverse geht es um den Umgang mit historischem Erbe und die Kommerzialisierung des öffentlichen Raums.

Besorgte Wissenschaftler treffen auf reformfreudige Beamte, der Denkmalschutz auf die Interessen der Freizeitindustrie. Im Mittelpunkt stehen zwei Personen, die zwischen die Fronten der Politik geraten sind. Am 1. Juli übernahm Gottfried Kellner, 63, von Brigitte Mang, 57, die Leitung der Bundesgärten – und damit auch des Schlossparks Schönbrunn.

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