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Lo-Fi-Pop, der das Herz stets auf der Zunge trägt

Lexikon | GS | aus FALTER 37/16 vom 14.09.2016

Bereits als Teenager hat Greta Kline massenhaft Homerecordings ins Netz gestellt; die Menge ihrer Alben wird in Dutzenden gezählt. Teils unter dem Namen Ingrid Superstar, teils als Frankie Cosmos, wie sich die New Yorkerin heute noch nennt; bei der Hipsterpop-Unternehmung Porches hatte sie ihre Finger auch im Spiel. Nun ist die Tochter des Schauspielerpaares Kevin Kline und Phoebe Cates 22, mit "Next Thing" hat sie heuer ihr zweites reguläres Album veröffentlicht. Für 15 Songs braucht Frankie Cosmos darauf keine 29 Minuten, im Graubereich zwischen verträumt, eingängig, frech und abgedreht spielt sie sympathische Lo-Fi-Pop-Niedlichkeiten der Neigungsgruppe "liebevoll verwackelt" und trägt das Herz dabei stets auf der Zunge.

B72, Mo 21.00


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