"Jazz wird mir manchmal fad"

Die Saxofonistin Viola Falb prägt seit Jahren das lokale Jazzgeschehen mit. Sie kann aber auch anders

Feuilleton | PORTRÄT: SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 37/16 vom 14.09.2016

Viola Falb weiß gerade wieder einmal nicht, wo ihr der Kopf steht. Demnächst präsentiert sie das Debüt ihres neuen Saxofon-Elektronik-Duos FS:eins, im Herbst gibt sie Konzerte mit ihrem Kammermusiktrio Falb-Todorovski-Zenz und dem Duo Kitsch & Glory, und bei Wien Modern hat sie ihre Finger beim multimedialen Kinder-Musiktheater "Planet Globokar" im Spiel. Daneben erfüllt sie sich gerade einen alten Traum und schreibt ihre erste Kinderoper.

Jene Bands, in denen die Mittdreißigerin nur mitspielt und für die sie nicht selbst komponiert, zählt die umtriebige Saxofonistin gar nicht erst auf. Wer als freier Musiker überleben will, sollte nicht nur ein Ass auf seinem Instrument sein, Organisationstalent ist ebenso wichtig. Neben der laufenden Arbeit -Falb unterrichtet auch an der Musikschule Hollabrunn -plant sie gerade fürs zweite Halbjahr 2017 vor. "Es ist ein tougher Job", sagt sie. "Man spielt die aktuellen Sachen und muss im Kopf schon die nächsten vorbereiten. Und die Vorlaufzeiten


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