Die Mölkkings kommen

Mölkky: Das finnische Geschicklichkeitsspiel wird auch im Wiener Augarten trainiert


SPORTBERICHT: NATHALIE GROSSSCHÄDL
Stadtleben | aus FALTER 37/16 vom 14.09.2016

Samstagnachmittag im Augarten: Die Sonne blitzt durch ein paar Laubbäume hindurch auf ein Grüppchen von acht jungen Menschen, die mit Holzstäben versuchen, nummerierte Holzpflöcke, die auf dem Sandplatz verstreut aufgestellt wurden, zu treffen. Das Spiel wirkt wie eine Mischung aus Kegeln, Boccia und Darts. Aber welche eigenartige Sportart ist das hier wirklich?

"Mölkky", sagt ein junger Mann im blauen T-Shirt. So ein blaues T-Shirt tragen übrigens alle Spielteilnehmer, Frauen wie Männer. Und vorn über der Brust steht in Großbuchstaben "Mölkkings" geschrieben. Es ist ihr Vereinsname. Christoph Ibser erzählt, Mölkky sei ein Volkssport, zumindest in Finnland. Dort spiele es jedermann, und quasi überall ist ein Mölkkyplatz zu finden. In den wärmeren Monaten draußen im Garten und auf diversen sich bietenden Schotter-oder sandigen Untergründen; im Winter auf Eis oder auf Kunstrasen drinnen in der Halle. Auch in Deutschland und Frankreich, wo es viele Boccia-und Bouleplätze gibt,

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