Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Wir sind ja nicht in New York. Eva Dichand und die Medienförderung


VON ARMIN THURNHER

Falter & Meinung, FALTER 37/16 vom 14.09.2016

va Dichand war ein Jahr in New York. Mitsamt einem 200 Kilo schweren Betonbild, Mann und drei Kindern hin und zurück, das ist kein Honiglecken. Als ich 1967 mit meinem Köfferchen in New York landete, war das auch nicht einfach.

Ich fürchte jedoch, die tapfereren News-Redakteure würden mit mir nicht einmal ein Shooting machen, wenn ich wie Frau Eva mit einem Koffer voller Gewand zum Interview käme. Ist einfach zu lange her. Mit der engelsgleichen Eva ist News ein echter Hingucker gelungen, während der Falter nur den mäßig attraktiven WoFe aufbot.

Das News-Interview erschien zeitgerecht vor der ersten Medienenquete des neuen Medienministers. Eva Dichand konnte in den USA in ihrem Studienjahr, das neben dem Besuch von Modeschauen und Künstlerateliers auch dem Studium der Medierei gewidmet war, nichts Neues lernen. Auch die Amis kochen nur mit Wasser und wissen nicht, wie man "klassische Nachrichten im Internet monetarisiert".

Kleiner Tipp: Deswegen monetarisieren sie digital vor allem

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