Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Schönbrunner Schlosspark - Schlaraffia mit Kiesboden


LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 37/16 vom 14.09.2016

Der Schönbrunner Schlosspark ist so groß -158 Hektar - und wird von so vielen Millionen Menschen besucht, dass gastronomische Versorgung hier keine luxuriöse Komponente besitzt, sondern eher schon eine versorgungsnotwendige. Vielleicht ist das Areal deshalb auch grundsätzlich recht kulinarisch. Nebenan im Zoo laufen Tiere herum, die sich tadellos braten ließen (pfui, grausam, Sie Unmensch ...!); am Rande des Areals befindet sich die Höhere Bundeslehr-und Forschungsanstalt für Gartenbau mit ein paar prächtigen Glashäusern, in denen köstliche Dinge wachsen, die leider nicht in einem Shop verkauft werden (obwohl das doch auch gelehrt werden sollte); und schließlich wurde 2009 bei der Orangerie ein Weingarten mit 500 Stöcken gepflanzt, der seit 2012 Früchte trägt, die zu Gemischtem Satz gekeltert werden, den man auf Auktionen ersteigern kann.

Weingarten & Neo-Meierei

So weit zum Ambiente, an institutioneller Gastronomie gibt's natürlich ebenfalls reichlich: Herunten im Tal zuerst

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