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Über das Betrachten von Fremdem und Vertrautem

Lexikon | SF | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

in den USA geboren und in Nigeria aufgewachsen, lebt Teju Cole heute in Brooklyn. Er ist sowohl als Autor als auch als Fotograf hervorgetreten und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. In dem vielbeachteten Roman "Open City" belebte er die Figur des Flaneurs neu. Mit "Vertraute Dinge, fremde Dinge" legt er einen Essayband mit Texten über Literatur, Fotografie, Kunst und Politik vor. Sie handeln von der Erfahrung des Unterwegsseins und von politischer Moral, von Rassismus und davon, warum auch ein Präsident, der die "richtigen" Bücher liest, in seinem Amt Menschen tötet. In der Hauptbücherei spricht Teju Cole mit Sigrid Löffler über seine Arbeit. Die deutschen Textpassagen liest der Schauspieler Michael Dangl.

Hauptbücherei, Mi 19.00


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