Gleich viel Geld, besser verteilt

Die Kinos sterben, die Filmfestivals boomen. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny will daher die Förderung reformieren

BERICHT: MICHAEL OMASTA | Feuilleton | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

Festivals leisten, was im kulturellen Regelbetrieb kaum mehr Platz findet. Das gilt auch für Filmfestivals, deren es in Österreich aktuell 43 gibt, mehr als je zuvor. Mehr als die Hälfte davon finden in Wien statt. Die Kulturabteilung der Stadt trägt mit 800.000 Euro (exklusive Viennale) zu ihrer Durchführung bei. Wie diese Mittel vergeben werden, darüber soll in Hinkunft ein eigener Beirat entscheiden.

"Vom Open-Air-Sommerkino bis zum Kurzfilm-Special gewinnen Filmfestivals an Bedeutung, weil sie zunehmend bestimmte inhaltliche Bereiche abdecken", resümiert Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ)."Im gleichen Zeitraum, wie die Zahl der Kinos heruntergegangen ist, ist die Zahl der Festivals gestiegen. Dadurch hat sich ein gewisser Wildwuchs ergeben, auch in der Förderung -das ist historisch gewachsen." Im Vorjahr wurden heimische Filmfestivals von insgesamt 36 Stellen auf Bundes-, Landes-und Gemeindeebene gefördert.

Gestützt wird diese Analyse durch eine vom Forum österreichischer

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