Musiktheater Kritiken

Genial neuarrangierte Film-Boulevardoperette

Lexikon | HR | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

Mit einem Dekolleté bis zum Nabel wurde Zarah Leander 1936 in Wien zur Sensation. Die Inszenierung von der Hollywood-Parodie "Axel an der Himmelstür" durch Peter Lund erweist sich in seinem "filmischen" Video-Bühnenbild nicht nur durch die langen Beine der Hauptdarstellerin als Ereignis. Das Pointenfeuerwerk der Szenen zwischen der Diva und Axel wird mit dem Friseur Boris Eder und der Sekretärin Johanna Arrouas als Buffopaar und den "Hollywood"- Comedian-Harmonists als Chor komplettiert. Die Texte von "Gebundene Hände", dem Duettwalzer "Zieh dich aus, schöne Frau" und dem Tango "Mein schönes Fräulein, gute Nacht" stammen von Hans Weigel. "Vienna, how it sings and laughs" auf dem Weg zum Musical.

Volksoper, Fr, So, Do 19.00


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