Mit Hund und Katz zum ersten Platz

Die Grüne Ursula Lichtenegger wird Bezirkschefin in der Leopoldstadt. Geholfen hat ihr auch Cat-Content


BERICHT: NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

Kurz vor der Wahl sagte Ursula Lichtenegger dem Kurier, man möge bitte realistisch bleiben. "Die SPÖ hat 16 Prozentpunkte Vorsprung. Da kann man dem Herrn Hora schon gratulieren. Er wird Bezirksvorsteher bleiben."

Vergangenen Sonntag passierte das Unrealistische. Die grüne Spitzenkandidatin erreichte bei der vom Verfassungsgerichtshof wegen Unregelmäßigkeiten angeordneten Wiederholung der Bezirksvertretungswahl in der Leopoldstadt 35,3 Prozent. Damit liegt sie vor der SPÖ und den Freiheitlichen. Der bisherige Bezirksvorsteher Karlheinz Hora (SPÖ) muss abtreten, seine bisherige Stellvertreterin Lichtenegger wird neue Bezirksvorsteherin.

Es war ein überraschender Erdrutschsieg. Im Oktober 2015 erreichten die Bezirksgrünen in der Leopoldstadt nur 22,15 Prozent. Damals war die SPÖ mit 38,6 Prozent klar vorn. Das gute Abschneiden der Ökopartei ist aber auch Ergebnis der extrem niedrigen Wahlbeteiligung. Bei der Wahlwiederholung halbierte sich die Wahlbeteiligung von fast 65 auf nur

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