Der Szenedirektor

Der Tiroler Kurator Stefan Bidner rüttelt die Wiener Kunstwelt auf. Eine alternative Kunstmesse ist sein neuester Weckruf


PORTRÄT: MATTHIAS DUSINI
Feuilleton | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

Der Kurator Stefan Bidner, 49, ist der inoffizielle Direktor der Wiener Off-Szene. Zur Eröffnung der von ihm mitgegründeten alternativen Kunstmesse Parallel Vienna werden am 20.9. wieder tausende Menschen in die Alte Post auf der Dominikanerbastei geströmt sein, sein Büro Weltausstellung in der Praterstraße ist einer der lebendigsten Kunsträume der Stadt.

Die No-Profit-Haltung von Off-Space-Betreibern hinterfragend, spricht Bidner lieber von Start-ups, mit denen er die verschlafene Kunstszene aufweckt. "Wir wollen ein Zeichen setzen, wie groß das künstlerische Potenzial in dieser Stadt ist."

Bidner wuchs in Innsbruck auf und studierte in seiner Heimatstadt Kunstgeschichte. Hier gründete er Anfang der 90er-Jahre mit Christian Martinek das Artpop-Duo Bidner/Martinek. Mit der zeitgenössischen Kunst kam er bereits im Rahmen der Diplomarbeit in Berührung. Während der Documenta IX, die 1992 in Kassel stattfand, interviewte er die österreichischen Teilnehmer über ihre Beiträge.

Schon

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