"Reichen Sie mir ein Taschentuch, damit ich meine Tränen trocknen kann"

Die Wiener SPÖ-Stadträtin Ulli Sima über die Wahlschlappe in der Leopoldstadt, den angeblichen Notstand in Wien, die Umweltprobleme durch Zuwanderung und unnötige Architekten

GESPRÄCH: FLORIAN KLENK UND BIRGIT WITTSTOCK | Politik | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

Eines kann man Ulli Sima nicht vorwerfen: mangelnde Präsenz im öffentlichen Raum. Auf Jogging-Strecken, in Boulevardblättern und auf Plakaten sieht man das Gesicht der SPÖ-Umweltstadträtin. Die ehemalige Aktivistin von Global 2000 weiß, wie Politmarketing funktioniert, und ist eine der mächtigsten Stadträtinnen Wiens. Ihr unterstehen nicht nur Umweltabteilung, Müllabfuhr, Wiener Wasser und Kanal, sondern auch die Wiener Linien und die Wien Energie.

Wie der Verlust des Bezirksvorstehers in der Leopoldstadt bei der Wahlwiederholung am vergangenen Wochenende zeigte, kommen auf die SPÖ in den nächsten Jahren gewaltige Herausforderungen zu -vor allem auch auf Simas Ressort. Wien wächst um etwa 40.000 Menschen pro Jahr, die heizen, pendeln und Müll entsorgen wollen. Wie wird die Zuwanderung umweltpolitisch gemanagt? Kann Wien die hochgesteckten Klimaziele erreichen? Ein Gespräch über die Herausforderungen einer wachsenden Stadt.

Falter: Frau Stadträtin, in der Leopoldstadt haben

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