"Ansa Woar" eint Austropop, Wienerlied und schattenweltliches Chanson

Feuilleton | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

An Voodoo Jürgens gab es in den vergangenen zwölf Monaten kein Vorbeikommen. Bei bis zu drei Konzerten pro Woche in unterschiedlichsten Kontexten zwischen Tschocherl, Gürtellokal, Kunstgalerie und Stadthalle ist die Chance groß, den Wiener Dialekt-Songwriter einmal live gesehen zu haben. Abgesehen von wenigen Auftritten mit seiner im Frühjahr zusammengestellten Band, der Ansa Panier, spielte Voodoo Jürgens dabei stets solo. Reduziert auf Stimme und Gitarre stehen die Texte im Mittelpunkt, für die Aufnahme seines Debüts "Ansa Woar" hat er sich aber vom klassischen Folk-Idiom verabschiedet und ein so ungewöhnliches wie besonderes Popalbum geschaffen.

Unterstützt von einem Dutzend Gäste - darunter der Songwriter Der Nino aus Wien, die Schauspielerin und Sängerin Eva Billisich sowie Musiker der Bands Ja, Panik und Sex Jams -behalten die 13 bewusst nicht auf Hochglanz polierten Lieder zwar diesen ganz eigenen Voodoocharme, bekommen mit Rumpelschlagzeug, Wehmutquetschn, Kontrabass,


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