7 Sachen, die Sie über E-ZIGARETTEN nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

Sollen diese Rauchartikel nicht bald nur noch in der Trafik verkauft werden?

E-Zigaretten funktionieren nicht mittels Verbrennung, also Rauch, sondern mittels Verdampfen von Flüssigkeit (Liquids) und, ja: Ihr Verkauf soll stark reglementiert werden.

Nämlich wie?

Online-Verkauf und Werbung für E-Zigaretten und Liquids sind schon seit einiger Zeit verboten. Bislang konnte man die Liquids aber, ziemlich günstig und in großen Mengen, zum Selbstmischen kaufen. Ab Oktober soll es nur noch kleine Einheiten mit beschränktem Nikotingehalt geben.

Warum?

Basis für diese Entscheidung ist zum einen die EU-Tabakverordnung von 2014, zum anderen die Tatsache, dass man bislang kaum etwas über etwaige Langzeitfolgen weiß.

Aber soll die E-Zigarette nicht bei der Rauchentwöhnung helfen?

"Gesünderes Rauchen" war tatsächlich die Idee des Erfinders.

Aber?

Na ja, jetzt ist sie selbst so eine Art Lifestyleprodukt geworden. Allein in Österreich schätzt man, dass es an die 250.000 Dampfinhalierer gibt.

Wo ist das Problem?

Wissenschaftler glauben, dass durch das Mischen und starke Erhitzen der Liquids gesundheitsschädliche Stoffe entstehen können.

Ist die Neuregelung dann nicht eh grundvernünftig?

Dumm ist sie nicht - aber vor allem stärkt sie auch das Tabakmonopol.


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