Kommentar Kulturpolitik

Weniger Termine, mehr Qualität: Filmfestivals sollten besser werden

MICHAEL OMASTA | Falter & Meinung | aus FALTER 38/16 vom 21.09.2016

Filmfestivals boomen. Nicht nur ihre Zahl nimmt zu, sondern auch die Menge der gezeigten Filme und der Publikumszuspruch. 22 der insgesamt 43 heimischen Events - von der Diagonale über verschiedene Open-Air-Sommerkinos bis zur Jüdischen Filmwoche und dem trendigen Genrefestival Slash -sind Mitglied einer 2012 gegründeten Interessenvereinigung, des Forums österreichischer Filmfestivals (FÖFF).

Doch wo viel Licht, da auch viel Schatten. Denn wie eine aktuelle Studie belegt, ist der Erfolg der allermeisten Festivals durch prekäre Arbeitsverhältnisse bis hin zur Selbstausbeutung erkauft.

In Wien, wo rund die Hälfte dieser Events stattfindet, wird die Förderung der Filmfestivals jetzt neu geordnet (siehe Bericht S. 35). Wobei die nicht gerade üppigen 800.000 Euro, welche die Kulturabteilung der Stadt dafür aufwendet, natürlich auch im Kontext der anderen kinorelevanten Förderungen zu betrachten sind: vom Erhalt de facto kommunalisierter Innenstadtkinos (Gartenbau, Metro, Stadtkino)

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