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Feuilleton | aus FALTER 39/16 vom 28.09.2016

Curtis Hanson (1945-2016)

Seinen größten Erfolg feierte der US-Regisseur mit "L.A. Confidential", einem Krimi im Hollywood der Fifties, der 1998 für neun Oscars nominiert war. Curtis Hanson gewann in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch", und tatsächlich hatte er seine Karriere auch als Schreiber begonnen: als Filmkritiker nämlich und als Koautor des legendären Actionfilmers Sam Fuller bei dessen antirassistischer Parabel "White Dog" (1982). Schnelle, kleine Thriller wurden Hansons Spezialität, bis er in den 1990ern mit "Die Hand an der Wiege" und Meryl Streeps Rafting-Ausflug "Am wilden Fluß" zwei Riesenhits landete, die ihm die Realisierung seiner Lieblingsprojekte ermöglichten. So folgte der Verfilmung von James Ellroys "L.A. Confidential" drei Jahre später die überragende College-Komödie "The Wonder Boys" mit Michael Douglas als kiffendem Literaturdozenten mit Schreibblockade. Dienstag vergangener Woche ist Curtis Hanson, ein großer Cinephiler mit zuvorkommendem Auftreten,

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