Klimapolitik: Wo ist Österreichs Strategie?

Treiber und Bremser eines Wandels bringen sich in Stellung. Es geht um die Pasterze, Kinder und Syrien

Politik | Prozessbegleitung: Benedikt Narodoslawksy | aus FALTER 39/16 vom 28.09.2016

Wo er bislang nicht wuchs, soll Wein gedeihen. Man sucht nun nach neuen Hanglagen. Um Kleinkinder vor der Hitze zu schützen, plant man Beschattungen von Kindergärten. Und weil die Temperatur steigt, wird man mehr Trinkwasserbrunnen bauen. Österreich baut für den Klimawandel vor.

Vergangene Woche präsentierte Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) mit dem Klima- und Energiefonds das Pilotprogramm "Klar". Österreichische Regionen können sich nun um Förderungen bewerben, um sich auf heiße Zeiten vorzubereiten - Weinlagen, schattige Kindergärten und Wasserquellen sind nur der Anfang. Denn selbst wenn die Welt den Klimawandel noch einbremsen kann, wird sich Österreich in den nächsten Jahrzehnten verändern.

Als drittes EU-Land unterzeichnete Österreich im April den Weltklimavertrag von Paris. Es ist ein historisches Dokument. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich darin verpflichtet, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige