Zeit am Schirm

TV-Kolumne

Medien | Matthias Dusini | aus FALTER 39/16 vom 28.09.2016

Hallihallo, die neue "House of Cards"-Staffel ist da. An ereignisarmen TV-Abenden bleibt einem nichts anderes übrig, als auf das Angebot des Streaming-Anbieters Netflix zurückzugreifen. "House of Cards", war das nicht die Geschichte von Frank Underwood, der gemeinsam mit seiner nicht minder machtbewussten Gattin Claire nach dem Amt des US-Präsidenten strebte?

Nach längerer Pause zu einer TV-Serie zurückzukehren ist, als würde man ein ehemaliges Lieblingsgetränk wieder probieren. Der Geschmack ist einem vertraut, aber so richtig weiß man nicht mehr, was an dem Produkt außergewöhnlich war. Ist die süffisante Brutalität, mit der Kevin Spacey den Protagonisten von "House of Cards" spielt, noch immer glaubwürdig? Verkörpert Robin Wright als Präsidentengattin die Faszination des Bösen überzeugend genug? In der Nacht des 26. Septembers traten Hillary Clinton und Donald Trump, die Kandidaten für die US-Präsidentschaft, zum ersten Mal in einem TV-Duell gegeneinander an. Nun wird sich zeigen, wie gut die Underwoods wirklich sind.


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