Kennen Sie den schon: Kommen zwei Wiener in die Steiermark...

Feuilleton | MUSIKKRITIK: GERHARD STÖGER | aus FALTER 40/16 vom 05.10.2016

Als Nino Mandl alias Der Nino aus Wien Ende 2015 im Falter just für den 1. April einen kurzformatigen neuen Tonträger, eine sogenannte EP, ankündigte, war nicht ganz klar, ob es sich um ein Versprechen oder einen Aprilscherz mit langem Vorlauf handelte. Die Platte wurde in der Folge auch nirgendwo angekündigt, doch am 1. April fiel sie tatsächlich vom Himmel: Sie heißt "Adria", enthält bei sechs Stücken vier bis fünf neue Einträge in die mittlerweile schon ziemlich umfangreiche Liste fantastischer Nino-Songs und zählt mit zum Besten, das popmusikalisch heuer in Österreich produziert wurde.

Als es dann hieß, Mandl sei in die Steiermark übersiedelt, war das tatsächlich ein Scherz, allerdings mit einem Körnchen Wahrheit. Über einen längeren Zeitraum besuchten der Musiker und seine Partnerin Natalie Ofenböck -zusammen betreiben sie die Band Krixi, Kraxi und die Kroxn, auch durch Literatur-Adaptionen wurden sie schon auffällig -mehrfach das Bundesland im Süden, um ihre Eindrücke


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