Der Fall Ibrahim C.: Ein Verwirrter oder Islamist?


RECHERCHE: NINA BRNADA
Politik | aus FALTER 40/16 vom 05.10.2016

Vergangenen Donnerstag um 11.01 Uhr kommt bei der Polizei der erste von mehreren Notrufen herein. Ein Mann fährt in einem Auto über die Quellenstraße in Favoriten ostwärts, er hat das Fenster offen, den Arm herausgestreckt und ruft "Allahu akbar","Gott ist groß".

Am Steuer des blauen Peugeot 206 sitzt Ibrahim C. Er ist 21 Jahre alt, österreichischer Staatsbürger türkischer Herkunft, Bart, blaues Oberteil, bullige Statur. Vor kurzem hat er laut Polizei seinen Job verloren, welchen Beruf er genau ausgeübt hat, könne man noch nicht sagen.

Ibrahim C. versucht an diesem späten Vormittag, einen 53-jährigen Passanten zu überfahren -so zumindest schildert es dieser der Polizei nach C.s Verhaftung. "Er hat mich definitiv gesehen", sagt der Mann gegenüber der Polizei. Er sei sich sicher, dass Ibrahim C. ihn absichtlich habe überfahren wollen.

Streifenwagen der Polizei und die Wega, die sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe befinden, eilen zur Quellenstraße Ecke Columbusgasse. Als sie Ibrahim

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