Problemlos durch den Problembezirk

Das Volkstheater besänftigt sein Publikum mit Komödien und schafft den Spagat zum Anspruch


KRITIKEN: MARTIN PESL
Feuilleton | aus FALTER 40/16 vom 05.10.2016

Nach einer beschwerlichen ersten Spielzeit unter der neuen Direktorin Anna Badora und einer Eröffnungspremiere, die gelungen, aber anstrengend war ("Das Narrenschiff"), startet das Volkstheater nun eine Publikumsrückrufaktion -mit gut gemachten Komödien.

Besonders angespannt war die Situation in der Reihe Volkstheater in den Bezirken. Wenn Anna Badora immer wieder betonte, dass ihr die Schiene sehr am Herzen liege, klang das eher auswendig gelernt und das traditionsbewusste Bezirke-Publikum, teils deutlich jenseits des Pensionsalters, protestierte oder blieb weg. Badora wollte mehr Anspruch und Vielfalt, die Abonnenten wollten "keine Probleme auf der Bühne sehen" und am liebsten den alten Direktor Michael Schottenberg wiederhaben.

Die erste Bezirke-Premiere der neuen Spielzeit ist nun ein vorsichtiger Kompromiss: Sie bringt zwar durchaus das eine oder andere Problem, aber auch Figuren mit Identifikationspotenzial, drei übernommene Mitglieder des Vorgänger-Ensembles (Claudia Sabitzer,

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