Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Innere Währinger Straße: Nur zwei Blocks


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 41/16 vom 12.10.2016

Die Währinger Straße ist natürlich studentische Hochfrequenzzone und seit jeher die Gegend, in der man auf einen Kaffee gehen konnte, wenn gerade Zeit, Pause oder Lust dazu war. So sehr auf einen Kaffee gehen wie in den vergangenen Jahren konnte man in der Währinger Straße allerdings noch nie, allein die zwei Blocks zwischen Maria Theresien-Straße und Hörlgasse erfuhren in den vergangenen Monaten eine Gastronomisierung von knapp 100 Prozent. Und einiges davon ist durchaus interessant.

Der Erfolgs-Franzose

Zum Beispiel der Erfolg des Café français. Anfang 2013 startete dieses Café als nur marginal veränderte Version seines Vorgängerlokals, mit dem entscheidenden Unterschied, dass das Café français vom ersten Tag knackevoll war, was bei allen anderen Lokalen an diesem Ort bis dahin noch nie der Fall war. Erstaunlich, denn gekocht wird hier eher nicht so außergewöhnlich, so ein bisschen pseudofranzösisch halt, was der Anziehungskraft aber keinen Abbruch tut. Das Café français

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