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Die Geschichtsbilder der Populisten

Lexikon | aus FALTER 41/16 vom 12.10.2016

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist den Populisten dieser Welt nicht so wichtig, sie präsentieren mitunter sogar eine völlig andere Sicht auf historische Begebenheiten. Jan-Werner Müller, Professor für Politische Theorie in Princeton, zeigt in der Simon Wiesenthal Lecture "Gibt es eine populistische Erinnerungspolitik?", dass Populisten immer eine Form von auf Ausschließung abzielender Identitätspolitik betreiben. Weiters erklärt Müller anhand historischer und aktueller Beispiele, welche Geschichtsbilder präsentiert werden und wie auch Gesetze und staatliche Ressourcen verwenden werden, um diese möglichst verbindlich zu machen. Haus-, Hof-und Staatsarchiv, Dachfoyer, Do 18.30


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