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Pressekolumne


Nina Horaczek
Medien | aus FALTER 41/16 vom 12.10.2016

Am Ende hatte Österreich recht. Okay, das Datum war völlig daneben. Aber nach monatelanger Kampagne tat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nun endlich das, was Österreich will. Strache hat seine Freundin geheiratet. Zwar nicht am 3. September, wie es Österreich wollte. Sondern erst vergangenes Wochenende. Selber schuld, meint das Fellner-Blatt. "Hätte er - wie zuerst geplant - am 3. September geheiratet, wäre es nicht so frostig gewesen." Wer nicht auf Wolfgang Fellner hört, muss eben bei der Hochzeit frieren.

Wer glaubt, jetzt ist einmal Ruhe im Hause Strache, irrt natürlich. Am Tag nach der Hochzeit hat Österreich schon den "Baby Talk". Die Braut war so frech und hatte bei der Hochzeit einen "vermeintlich alkoholfreien Drink" in der Hand. Schon spekuliert Österreich über Nachwuchs. Aber nein, es war nur "Marillen-Likör mit Prosecco". Die beste Schlagzeile zum Hochzeitstag lieferte aber die Austria Presse Agentur (APA). Weil Strache auf Facebook eine Zeile von Goethe -"glücklich allein die Seele, die liebt" - postete, meldete die APA: "FPÖ-Chef Strache bestätigt Hochzeit mit Goethe".


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