Brüssel schaut nach Panama

SP-Abgeordnete Evelyn Regner untersucht im EU-Parlament die Panama Papers. Und hofft auf die Unterstützung durch Journalisten

Bericht: Florian Klenk und Josef Redl | Politik | aus FALTER 41/16 vom 12.10.2016

Am 27. September blieben im Saal 1A002 des Brüsseler Paul-Henri-Spaak-Gebäudes die Bildschirme schwarz. Eigentlich hätte Frederik Obermaier, Journalist der Süddeutschen Zeitung und einer der maßgeblichen Aufdecker der Panama Papers, via Skype zugeschaltet werden und mit EU-Parlamentariern diskutieren sollen. Bloß kam keine Verbindung zustande.

Die erste öffentliche Debatte des Ausschusses zur Untersuchung von Geldwäsche, Steuervermeidung und Steuerhinterziehung des Europäischen Parlaments begann also mit einer Panne. Dennoch setzen die Abgeordneten große Hoffnungen in die Arbeit des U-Ausschusses. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Journalisten zu, die seit April dieses Jahres die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Recherchen in dem riesigen, Panama Papers genannten Datensatz veröffentlichen. Über Monate hinweg hatten sich mehr als 400 Journalisten unter der Leitung des International Consortium for Investigative Journalists durch 11,5 Millionen Dokumente der Anwaltskanzlei Mossack

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