Buch der Stunde

Das bewegte Leben des Bruce Springsteen

Gerhard Stöger | Feuilleton | aus FALTER 41/16 vom 12.10.2016

Wenn Bruce Springsteen, der höchstwahrscheinlich größte lebende Rock-'n'-Roll-Musiker der USA, auf die Bühne geht, spielt er nicht einfach nur Konzerte. Er hebt allabendlich die Welt aus den Angeln und hält für bis zu vier Stunden die Zeit an. Eigentlich logisch also, dass kein 08/15-Ghostwriter-Quargel herauskommt, wenn dieser Mann seine Autobiografie schreibt.

"Born to Run", über einen Zeitraum von sieben Jahren entstanden und nach seinem 1975 veröffentlichten Durchbruchs-Album benannt, ist tatsächlich genau das Buch, das man sich vom mittlerweile 67-jährigen "Boss" immer gewünscht hat. Es ist mitreißend, aufwühlend emotional, unglaublich spannend, trotz eines Umfangs von knapp 700 Seiten kurzweilig und amüsant, reflektiert und kindsköpfig zu gleichen Teilen, politisch, selbstironisch und klug. "Schulden bezahlt, Karriere in Schwung gebracht -jetzt hätte eigentlich alles locker und lässig laufen können, aber ich bin nun mal nicht der lockere, lässige Typ", heißt es

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