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Rührung im Literaturhaus, denn Gefühle müssen raus

Lexikon | SF | aus FALTER 41/16 vom 12.10.2016

In mir /tausend Tränen tief /erklingt ein altes Lied / es könnte viel bedeuten", sang Jochen Distelmeyer 1999 mit Blumfeld. Nach zwei Alben im Zeichen von verzerrten Gitarren und artifiziellen Texten sang der deutsche Musiker zu Soulpop in der Manier von George Michael plötzlich unverklausuliert über Liebe, Sehnsucht und mehr. Und im Video zum Song begegnete er Helmut Berger. Da konnten einem schon Tränen der Rührung in die Augen steigen. "Tausend Tränen tief" titelt nun ein zweitägiges Festival der Schule für Dichtung. Wenn es um Gefühle geht, gerät gerade Literatur oft unter Kitschverdacht. Aber: "Rührung geht immer", findet SfD-Chef Fritz Ostermayer. Zum Beweis treten Autoren und Musiker wie Wolfgang Hermann, Anneliese Mackintosh, Zuzana Husárová oder Oliver Welter an. Sowie nicht zuletzt Jochen Distelmeyer.

Literaturhaus, Fr, Sa 18.00


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