Liebe, Mord und Goldrausch

Western-Eskapismus in dreifacher Ausführung: Jethro Comptons "Frontier Trilogy" hatte in der Erdberger Theaterkapelle Premiere


Reportage: Martin Pesl
Feuilleton | aus FALTER 41/16 vom 12.10.2016

Also gut, dann eben Western. Manche Gäste sind vielleicht John-Wayne-Fans, andere wieder Greenhorns, die einfach gerne ins Theater gehen, und ein paar hätten sich bisher nicht vorstellen können, bei so einem Ereignis überhaupt dabei sein zu wollen. Bei dieser Dreifachpremiere begegnen sie einander. Die erfolgreiche "Frontier Trilogy" des jungen englischen Autors und Regisseurs Jethro Compton gastiert im eigens zur neuen Spielstätte "Apostelhof" umgebauten Probenraum des Wiener Rabenhoftheaters.

Strohballen in den Foyerfenstern, in klassischer Saloonschrift bedruckte WC-Schilder und ein fröhlich klimpernder Pianist helfen zunächst nur leidlich bei der Einstimmung. Auch der im Schottenrock erschienene Gast lenkt eher ab.

Dann aber betritt man die "Chapel", ein Holzkirchlein mit Giebeldach, das in den Raum hineingebaut und durch Jalousien hindurch von außen stimmungsvoll beleuchtet ist. Prompt ist die für einen Western notwendige Atmosphäre hergestellt. Der Holzstaub duftet noch auf

  374 Wörter       2 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige