Der Mann, das Meer und das Land

Konstantin Filippou kocht sein griechisches Bistro-Leibgericht: Garnelen Saganaki

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner | Stadtleben | aus FALTER 42/16 vom 19.10.2016

Saganaki ist griechisch, bedeutet so viel wie "aus dem Pfännchen" und ist eines von Konstantin Filippous absoluten Lieblingsgerichten. Am liebsten in der Version mit Garnelen und Feta. Jawohl, Garnelen und Schafkäse; funktioniert nicht, denken nun bestimmt viele -aber das geht doch. Wunderbar sogar! Zudem spiegelt diese Kombination perfekt die zwei Seelen wider, die in der Brust des Spitzenkochs wohnen: das Meer und das Land.

Filippou, halb Grieche, halb Steirer, braucht beides, sonst vermisst er etwas. Ebenso verhält es sich bei seinen Gerichten, die für ihn nicht vollkommen sind, wenn eine dieser beiden Komponenten fehlt. Also: Garnelen und Feta aus dem Pfännchen. Ein herrlich einfaches Gericht von unsagbarer Aromentiefe, das, nach Angaben des Kochs, "jeder nachkochen kann und mit dem alle eine Freude haben - also halt alle, die Garnelen und Schafkäse mögen". Dem Falter hat er das Rezept für sein Bistro-Signature-Dish verraten.

Konstantin Filippou ist ein Koch, der nicht gerne viele

  901 Wörter       5 Minuten
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