Nachrichten aus dem Inneren

Falter & Meinung | Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 42/16 vom 19.10.2016

Am Donnerstag, um 20: 08 Uhr, erreichte die Redaktion ein Mail von Falter-Geschäftsführer Siegmar Schlager. Gleich im ersten Satz standen die entscheidenden drei Worte: "Jubel ist angebracht!"

Den Hintergrund seiner Hausmitteilung erläuterte der Chef ein paar Zeilen weiter. "Im letzten Jahr (1.7.2015-30.6.2016) hat sich die Reichweite des Falter von 1,4 % auf 1,6 %österreichweit und von 4,2 %auf 5,0 %in Wien erhöht." Schlager war so zufrieden, dass er die Prozentzahlen einfettete. So sah die tolle Nachricht gleich noch toller aus.

Um die vielen Zahlen in Buchstaben zu übersetzen: Uns lesen mehr Menschen. Das ist aus einem einfachen Grund sehr erfreulich. Wir sahnen jetzt alle ordentlich viel Kohle ab und werden stinkreich! Und an alle Nörgler da draußen: Jaja, Geld alleine macht nicht glücklich. Aber mit Geld kann man sich Schokolade kaufen. Und Schokolade macht glücklich.

Bevor wir nun also angeben, wie wichtig unsere Zeitung ist, wie das andere tun, wollen wir Ihnen mitteilen, wofür wir unser Geld ausgeben werden: Barbara Tóth pachtet die Mole West am Neusiedlersee, Josef Redl kauft noch einen Pack weißer Hemden, Birgit Witt stock kauft Lukas Matzinger Kopfhörer mit Noise-Cancelling, Gerhard Stöger engagiert Wanda für die Herbst-Gartenfeier, Matt hias Dusini kauft Tonnen an Herrenpilzen, versteckt sie und sucht sie wieder, Michael Omasta mietet sich zur Viennale das Gartenbau alleine.

Jubel ist angebracht! Schokolade für alle! Danke! Bitte!

Die Redaktion erklärt sich selbst


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