Hysterie am Karlsplatz: Ist die Karlskirche in Gefahr?

Stadtleben | aus FALTER 42/16 vom 19.10.2016

Betonklotz! Glasmonster! Turm! Wenn solche schreienden Buzzwords kursieren, kann man sich sicher sein, dass schon wieder eine Architekturdebatte entbrannt ist. Was war passiert? Folgendes: Ein viergeschoßiges Bürogebäude soll um zwei Geschoße aufgestockt werden. Für gewöhnlich nichts, was das Blut hochkochen lässt. Nur handelt es sich hier um einen prominenten Standort, denn das ehemalige Winterthur-Haus der Zürich-Versicherung steht direkt neben der Karlskirche. Der 1971 errichtete Bau soll nun, ebenso wie das benachbarte Wien Museum, in die Höhe wachsen.

Nun kann sich jeder, der zwei Augen und fünf Minuten Zeit hat, genau hinzuschauen, schnell davon überzeugen, dass es sich bei diesem geplanten Umbau weder um einen Betonklotz noch um ein Glasmonster noch um einen Turm handelt. Dies hinderte die Kronen Zeitung nicht daran, zum Sturm gegen das Projekt aufzurufen und die von Georg Eltz ins Leben gerufene Initiative "Rettet die Karlskirche" zu unterstützen, die von einer Koalition

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