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Düsteres im Doppelpack: Swans und von Hausswolff

Lexikon | GS | aus FALTER 42/16 vom 19.10.2016

Der Schwan ist ein edles Tier, schön und erhaben. Zur gleichnamigen New Yorker Band passen diese Attribute nur bedingt. Anfang der 1980er gegründet, wurden die Swans für No-Wave-Krawall mit Industrialnähe und Brutalorhythmik bekannt. Irgendwann schlugen sie zwar auch ruhigere Töne an, das Düstere legten sie aber nie ganz ab. Nach langjähriger Auszeit meldeten sich die Swans 2010 in großer Form zurück. Das einmal mehr eindrucksvolle und auf die klassische Songform großzügig pfeifende aktuelle Album "The Glowing Man" ist heuer im Frühsommer erschienen, Michael Gira, der eigenbrötlerische Sänger und konzeptuelle Kopf der Band, versteht es als letztes Swans-Album "in ihrer gegenwärtigen Inkarnation". Ein weiterer guter Grund für den Konzertbesuch: Das Vorprogramm bestreitet die junge schwedische Düsterpop-Meisterin Anna von Hausswolff.

Arena, Sa 20.00


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