Der Puls des Schreckens

Der Regisseur John Carpenter hat auch dank seiner Soundtracks Kultstatus. Nun kommt er damit nach Wien

Porträt: Sebastian Fasthuber | Feuilleton | aus FALTER 42/16 vom 19.10.2016

In Frankreich bin ich ein Autor, in Deutschland ein Filmemacher, in England ein Genrefilm-Regisseur und in den USA ein Sandler", hat John Carpenter einmal gesagt. Er hat unzählige junge Regisseure beeinflusst, von einigen Ausnahmen wie "Halloween"(1978),"The Fog"(1980) oder "Escape from New York"(1981) abgesehen waren seine Filme jedoch eher Kassengift. Mittlerweile befindet sich der 68-jährige US-Amerikaner im "semi-retirement", so ist in seinem Wikipedia-Eintrag das Kapitel zu den Nullerjahren überschrieben.

Das klingt nach einer ehemaligen Größe, und in Hollywood hat Carpenter tatsächlich schon lange kein Leiberl mehr. Die Weichen dafür stellten sich, als er in den 1980ern am kommerziellen Höhepunkt seiner Karriere Filme wie "Top Gun" oder "Eine verhängnisvolle Affäre" angeboten bekam. Er lehnte ab und drehte stattdessen mit viel weniger Geld Genre-Schmankerl, bei denen er die kreative Kontrolle behielt. Den apokalyptischen Horror "Prince of Darkness"(1987) etwa oder "They Live"(1988),

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