Wie ticken Gates, Buffet, Zuckerberg & Co?

Der deutsche Soziologe Michael Hartmann hat die Superreichen soziologisch untersucht. Mit überraschendem Ergebnis

Rezension: Markus Marterbauer | Politik | aus FALTER 42/16 vom 19.10.2016

Die Aufregung war groß: Österreich strich im Jahr 2014 die steuerliche Abzugsfähigkeit von Managergehältern über 500.000 Euro im Jahr. Wenn man die besten Manager und Managerinnen für die Unternehmen haben wolle, dann müsse man international übliche Gehälter bezahlen oder sich zum Schaden des Standorts mit den "hinteren Reihen" zufriedengeben, so das Argument von konservativer Seite.

Hier ist nicht der Platz, der Frage nachzugehen, ob Österreichs Unternehmensführungsetagen von den Besten oder den hinteren Reihen bevölkert werden, jedenfalls war bislang kein Fall der Flucht vor angeblich konfiskatorischer Besteuerung zu beobachten.

Vielmehr ist es von Interesse, sich mit dem dahinterliegenden Argument auseinanderzusetzen: Gibt es tatsächlich eine globalisierte Wirtschaftselite von Unternehmensführern und Vermögenden, die international agiert, sich nicht mehr an regionale oder nationalstaatliche Beziehungen gebunden fühlt und deshalb von der staatlichen Politik auch nicht mehr

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