Gut Bank braucht Weile

Gute Menschen wollten die "Bank für Gemeinwohl" gründen und scheiterten vorerst. Jetzt haben sie ihre Pläne geändert

BERICHT: JOSEF REDL | Politik | aus FALTER 42/16 vom 19.10.2016

Nichts an den Räumlichkeiten im Erdgeschoß des Hauses Rechte Wienzeile 81 erinnert an eine Bank. Das Mobiliar ist bunt zusammengewürfelt, an den Wänden hängen handgeschriebene Plakate. Die Atmosphäre ist betriebsam, aber entspannt. Das Ambiente erinnert eher an ein Tageszentrum für nicht mehr ganz so Jugendliche. An den Tischen sitzen Mitarbeiter über ihre Laptops gebeugt oder unterhalten sich mit Besuchern.

Am Donnerstag kommen besonders viele Besucher. Der Tag steht unter dem Motto "Zeichnen im Büro". Das klingt zwar nach kreativer Auszeit vom Büroalltag, tatsächlich werden hier Vertragsabschlüsse getätigt. Jeden Donnerstag kommen Interessierte, um sich als Genossenschafter beim "Projekt Bank für Gemeinwohl" einzutragen. 4200 Genossenschafter hat das Projekt bereits, es hat mehr als drei Millionen an Kapital eingesammelt, um die Vision von einer "guten" Bank zu verwirklichen, die nach ethischen Kriterien veranlagt und Gemeinwohl vor Gewinnmaximierung stellt. Das ist ein ziemlich

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