"Hass

wird vorbereitet und geformt"

INTERVIEW: KLAUS NÜCHTERN ILLUSTRATION: GEORG FEIERFEIL | POLITIK | aus FALTER 43/16 vom 27.10.2016

Was als "rechtsextrem" und "rassistisch" galt, ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die soeben mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnete Carolin Emcke fragt nach den Ursachen

Die Jury, die Carolin Emcke den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016 zusprach, der ihr am 23. Oktober verliehen wurde, begründete ihre Entscheidung damit, dass sich die 49-jährige Publizistin in ihren Essays und Berichten aus Kriegsgebieten "auf sehr persönliche und ungeschützte Weise" damit auseinandersetze, "wie Gewalt, Hass und Sprachlosigkeit Menschen verändern können. Mit analytischer Empathie appelliert sie an das Vermögen aller Beteiligten, zu Verständigung und Austausch zurückzufinden."

Das gilt auch für Emckes soeben erschienenes Buch "Gegen den Hass", in dem sich die Autorin mit dem politisch virulenten Wunsch nach einer "homogenen" Gesellschaft befasst, die es so weder je gegeben hat, noch geben wird. Gegen die ideologische Rede von der "Natürlichkeit" und "Ursprünglichkeit"

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