Menschen

Großes Kino

LUKAS MATZINGER CHRISTA THURNHER | KOLUMNEN | aus FALTER 43/16 vom 27.10.2016

Die Zeit ist wieder gekommen, in der die Kinosessel der Stadt vor lauter Hintern gar nicht mehr zum Atmen kommen, in der Menschen verzweifelt vor Vorführungsplänen sitzen, um ihr persönliches Programm zusammenzustellen, und in der sich internationale Filmbekanntheiten Morgen für Morgen an Wiener Hotelbuffets laben. Am vergangenen Donnerstag eröffnete das größte Filmfestival Österreichs, die Viennale, mit der traditionellen Zeremonie im Wiener Gartenbaukino.

Geladen war neben Busladungen von Journalisten die quasi komplette Filmkompetenz des Landes. Als begehrtester Mann im Vorfeld konnte der Schauspieler, Filmemacher und als solcher Emmy-Nominierter und Filmpreisgewinner Karl Markovics ausgemacht werden.

Kulturstadtrat Andreas Mailath- Pokorny (SPÖ) öffnete dann mit einem Zitat von It-Boy Bob Dylan, ließ beim Übergang zum Thema Hasspostings das Wort "postfaktisch" fallen und bestellte am Ende der Produzentenlegende Eric Pleskow Grüße. Der Viennale-Chef Hans Hurch tat's witzig/persönlich

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