Nüchtern betrachtet

Die Hendlbraterei war schon weggeschrieben

FEUILLETON | aus FALTER 43/16 vom 27.10.2016

In der letzten Kolumne hatte ich den Fernsehraum des Wiesenhauses aufgesucht, um mir dort gemeinsam mit Daniela den Auftakt zu einer auf ORF im Halbstundentakt beworbenen Provinzverbrechenstetralogie (PVT) anzusehen. Ich habe generell ein Interesse an Provinz im Fernsehen, wenn diese jenseits der üblichen Bergdoktor-und Seehotelierformate stattfindet. Die Landkrimis, die ich gesehen hatte, schienen mir von einer Ambitioniertheit und Ernsthaftigkeit, wie sie in österreichischen Serien sehr selten geworden ist, und auch die Besetzung der PVT war insofern recht ungewöhnlich, als weder Michael Ostrowski noch Georg Friedrich zum Einsatz gelangen würden (das kann freilich auch an einer Terminkollision mit den Dreharbeiten zu "Hotel Rock 'n'Roll" gelegen haben, denn alle anderen waren eh da).

Die Rolle des Pfarrers hatte diesmal Thomas Stipsits übernommen, weswegen er auch ohne Gattin und ohne eins der Clownshemden zu sehen war, die er bei lustigen Anlässen gerne trägt. Auf lustig aber hatten


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