Nächster Stopp Weißes Haus

Wer wissen will, welche Nöte und Sorgen die Amerikaner vor der Präsidentschaft swahl plagen, muss nur in einer der 469 New Yorker U-Bahn-Stationen einsteigen New York City

POLITIK | aus FALTER 43/16 vom 27.10.2016

Bevölkerung: 43 % Weiße, 25 % Afroamerikaner, 14 %Asiaten; von allen Gruppen sind 29 %hispanischer Abstammung

Haushaltseinkommen (Median): $ 52.996,-

Bruttomiete (Median): $ 1276,-

Die U-Bahn blamierte beide. Knapp vor den demokratischen Vorwahlen vergangenen April erklärte Kandidat Bernie Sanders, man brauche Jetons, um das New Yorker U-Bahn-Netz zu nützen. Diese wurden aber schon 2003 abgeschafft. Jetzt gibt es laminierte Karten, die man mit etwas Fingerspitzengefühl durch einen Schlitz ziehen muss. Als Hillary Clinton einige Tage später U-Bahn fuhr, brauchte sie fünf Ziehversuche, bis sich die Drehschranke öffnete.

Clinton gewann die Vorwahlen und hat am 8. November gute Chancen, den republikanischen Geschäftsmann Donald Trump zu schlagen. Der ist zwar im New Yorker Stadtteil Queens geboren, mischt sich aber selten unter die 5,6 Millionen Fahrgäste, die das U-Bahn-Netz der Ostküstenmetropole an einem durchschnittlichen Wochentag befördert.

55 Prozent der New Yorker fahren täglich


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