Historischer Kompromiss

Wie Kulturminister Thomas Drozda die Gründung des Hauses der Geschichte Österreich in der Neuen Burg verkündete

FEUILLETON | LOKALAUGENSCHEIN: MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 43/16 vom 27.10.2016

Treffpunkt: Bauzaun Weltmuseum Wien", hieß es vergangene Woche, als Kulturminister Thomas Drozda seine Pläne für das Haus der Geschichte Österreich (HGÖ) präsentierte. Eine Handvoll Journalistinnen und Journalisten traf in der Neuen Burg am Heldenplatz auf die an dem Projekt beteiligten Personen.

Der Herbstregen trieb die Gruppe rasch in das Innere des Palastes. Ein langer Kellergang führte zu einem Aufzug, von der Baustelle des Weltmuseums dröhnte der Lärm von Presslufthämmern herüber. Der Lift hielt im Mezzanin, und die Besucher betraten eine Raumflucht in der dem Burggarten zugewandten Südseite. Hier wird das HGÖ entstehen, eine neue Leitung soll bis Jahresende gefunden sein. Die Handwerker hatten die Parkettböden bereits abgeschliffen, sodass die Besucher über einen Papierstreifen zu jenem Raum schritten, in dem das Pressegespräch stattfinden sollte.

Es ließ sich nur erahnen, an welchem Ort das HGÖ entstehen wird. Mehr als eine etwas größere Altbauwohnung wird es nicht


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