"Wir wissen von Achtjährigen, die drohen, in den Dschihad zu ziehen"

Die Sozialarbeiter Manuela Synek und Martin Dworak betreuen Jugendliche, die vielen Menschen Angst machen: jene, die mit islamistischen Ansichten sympathisieren und sich nach der Einführung der Scharia sehnen. Ein Gespräch darüber, wie man trotzdem an sie herankommt

STADTLEBEN | PROTOKOLL: NINA BRNADA FOTO: CHRISTOPHER MAVRIČ | aus FALTER 43/16 vom 27.10.2016


Foto: Christopher Mavrič

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Sie haben „positive Gefühle gegenüber extrem religiösen Menschen und Menschen, die für ihren Glauben in den Krieg ziehen“. Sie sind homophob und antisemitisch. Ein Drittel der Jugendlichen, die ihre Freizeit in Wiener Jugendzentren verbringen, ist radikalisierungsgefährdet – zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Studie von Kenan Güngör und Caroline Nik Nafs, die sie im Auftrag der Stadt Wien unter 401 Jugendlichen durchgeführt haben.

Manuela Synek und Martin Dworak kennen diese Jugendlichen. Sie arbeiten täglich mit ihnen. Die beiden sind Sozialarbeiter bei Back Bone, einem Jugendzentrum in Wien-Brigittenau. Sie wissen, wie diese Jugendlichen leben und wovon sie träumen. Und sie haben Ideen, wie man ihnen helfen könnte.


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