Schlicht und ergreifend

Sebastian Neuschler kocht in der Marktlücke ehrliche Produktküche -mal so, mal so

GERICHTSBERICHT: NINA KALTENBRUNNER FOTOS: KATHARINA GOSSOW | STADTLEBEN | aus FALTER 43/16 vom 27.10.2016

Zu wissen, was/wohin man will, ist schon einmal ein Riesenschritt in die richtige Richtung. Als Sebastian Neuschler zum ersten Mal in Una Abrahams Lokal Das Engel saß, sagte er sich: Das ist mein Lokal! Nur wenige Jahre später ist es nun tatsächlich sein Lokal.

Mit dem Kochberuf hat es sich ähnlich verhalten: Der aus einer Ärztefamilie stammende Salzburger sollte ebenfalls Medizin studieren, wollte aber nicht. Schon als kleiner Bub hat er die Liebe zu gutem Essen und zum Kochen entdeckt. Bei gefüllter Taube in Frankreich war er nicht nur von dem gebratenen Vogel, sondern vor allem von den glücklichen Gästen rundum fasziniert -das wollte er auch. Menschen glücklich machen mit seinem Essen.

Irgendwann haben die Eltern dann aufgegeben und Sebastian Neuschler konnte seine Kochlaufbahn starten. Und die war anfangs hart. Nur mit abgeschlossener Tourismusschule musste der nach eigenen Angaben ehemalige "Lebemann und Großmaul" so richtig reinhauen. Ständig hat man ihn anrennen lassen,

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