"Vielleicht ist doch Heroin die Lösung"

Eigenwillig, renitent, kindsköpfig und gut: Ja, Panik halten mit dem Buch "Futur II" Rückschau auf die ersten zehn Bandjahre

Lektüre: Gerhard Stöger | Feuilleton | aus FALTER 44/16 vom 02.11.2016

Ja, Panik sind anders. Diese Erkenntnis ist weder neu noch originell, aber zum zehnten Geburtstag der österreichischen Band mit Hauptwohnsitz Berlin darf man wieder einmal darauf hinweisen. Zumal der Umgang der Gruppe mit dem Jubiläum einen schönen Anlassfall bietet.

Das haben Ja, Panik - gegründet im November 2005 - nämlich schlichtweg verschlafen. Im März jährte sich dann die Veröffentlichung des Debütalbums zum zehnten Mal, und jetzt wird doch noch gefeiert. Allerdings nicht mit einer Best-of-Veröffentlichung, einer großen Tournee, einer Raritätensammlung oder einem Coffeetable-Book zum eigenen Werk.

Die Mitglieder von Ja, Panik sind vielmehr getrennt voneinander vier Wochen lang in Klausur gegangen, um die Bandgeschichte aufzuschreiben. Dass "Futur II" - übrigens das dritte Buch der Band nach "Schriften - Erster Band" und "Das große, bunte Kochbuch der Gruppe Ja, Panik" - keine konventionelle Musikbiografie geworden ist, überrascht kaum; wie gut dieser eigenwillige Schnellschuss

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