Neidmaschine Mindestsicherung: Mythen und Fakten

Jeder dritte Mindestsicherungsbezieher wird ein Flüchtling sein. Was ist zu tun? Die Wifo-Forscher Helmut Mahringer und Thomas Horvath haben sich die Zahlen angesehen. Eine Versachlichung

Politik | aus FALTER 44/16 vom 02.11.2016

Die Mindestsicherung ist ins Gerede gekommen. Nicht die Versorgung der Ärmsten unter den Österreichern empört die Öffentlichkeit, sondern der Umstand, dass immer mehr Asylwerber in der staatlichen Versorgung landen. Wie kommen sie dort wieder heraus? Wer bezieht überhaupt Mindestsicherung und warum? Die Wifo-Ökonomen Helmut Mahringer und Thomas Horvath haben sich die Mindestsicherung in Wien sehr genau angeschaut. Ein Gespräch über Working Poor, Armutsfallen und die Notwendigkeit, Asylverfahren schneller zu beenden.

Falter: Herr Mahringer, Herr Horvath, Sie haben sich die oft kritisierte Mindestsicherung in Wien genau angeschaut. Was haben Sie herausgefunden? Wird das System missbraucht oder ist es treffsicher?

Helmut Mahringer: Wir konnten unsere Untersuchung aufgrund einer guten empirischen Datenbasis zur "bedarfsorientierten Mindestsicherung" in Wien durchführen. Wir wollten herausfinden, worin die Zunahme der Fälle begründet liegt, welche Gruppen sie betrifft und welche weitere

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