Hinter mir die Schwemme

Der Gmoakeller bekam ein Baby. Seine Muttermilch heißt Craft Beer


Lokalkritik: Florian Holzer

Stadtleben | aus FALTER 44/16 vom 02.11.2016


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Alexander und Sebastian Laskowsky haben in den vergangenen Jahren wirtshausmäßig ganz schön Meter gemacht. Gelbmanns Gaststube, das Stammhaus der Familie, erwuchs in den vergangenen Jahren zur absolut ersten Adresse in Ottakring; seit 16 Jahren betreiben die Laskowskys außerdem den Gmoakeller, eines der schönsten Gasthäuser Wiens, aber halt mit einem Rucksack voller Geschichte, was die Sache nicht leichter macht; und Anfang 2015 übernahmen die Brüder noch den Waldviertlerhof, ein Relikt aus den Urzeiten der Stüberl-Gastronomie, und bekamen den mit dezenter Entkitschung eigentlich auch ganz gut hin.

Was ihn aber nach wie vor reizte, verrät Sebastian Laskowsky, war ein Lokal „von Anfang an“ zu machen. Also Platz suchen, Konzept machen, Genehmigungen einholen, Kredite checken und das ganze Theater. Außerdem sind die beiden Laskowskys große Fans des Canalla Bistro in Valencia, des unkomplizierten Zweitlokals des spanischen Top-Kochs Ricard Camarena, das sie in Wien immer schon gerne verwirklicht hätten.

Und nachdem Sebastian Laskowsky fünf Jahre an dem Lagerraum eines Steuerberaters ums Eck vom Gmoakeller vorbeigegangen ist, war er sich nun sicher, dass all das genau hier realisiert werden könne.

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