Film Neu im Kino

Hannahs buddhistische Lebensweisheiten

Lexikon | VANESSA SCHARRER | aus FALTER 44/16 vom 02.11.2016

Was geschieht, kann man nicht ändern, aber seine Sichtweise darauf." So drückt es Hannah Nydahl aus, wenn sie über ihren buddhistischen Glauben in einer von Machtkämpfen und Kriegen gezeichneten Welt spricht. Der Film "Hannah -Ein buddhistischer Weg zur Freiheit" beschreibt ihren Lebensweg von den Anfängen zusammen mit Ehemann Ole bis zu ihrem Sterbebett. Beide brechen in den 1960er-Jahren auf nach Nepal, um dort Schüler des Karmapa Lopön Rinpoche zu werden. Sie machen den Buddhismus zu ihrer Lebensaufgabe und verbreiten ihn in der westlichen Welt. Sie schaffen es, sich aus den politischen Wirbelstürmen herauszuhalten und den Blick nach innen zu wenden. Der Film zeigt, wie schwierig sich dieses Vorhaben gestalten kann, wenn im Westen der Buddhismus zum friedlichen Lifestyle wird und in Tibet der blutige Kampf mit China weitergeht. Regie führt Marta György Kessler, eine Freundin der beiden Protagonisten. Der Dokumentarfilm vereint Interviews von nahestehenden Personen mit Aufnahmen der politischen Ereignissen der Zeit. Er stellt eine Verehrung Hannahs dar und zeigt das Paar als unantastbare Missionare des Friedens.

Ab Fr im Top und Schikaneder (OmU)


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